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Wikimedia-Foundation-Wahlen/2017/Kuratoriumswahlen/Fragen/2

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Info Die Wahl endete am 11 Junis 2017. Es werden keine Stimmabgaben mehr akzeptiert.
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Contents

Prioritäten während Deiner Mitgliedschaft

 

Bring die folgenden Prioritäten in die Reihenfolge von am wichtigsten bis am wenigsten wichtig für die Wikimedia Foundation:

  • Erhöhung der Autorenbindung
  • Erhöhung der Beteiligung der LeserInnen und AutorInnen in den sich entwickelnden Communities
  • Verringerung der geschlechtsspezifischen Lücke in den AutorInnen-Communities
  • Bereitstellung von mehr Engineering-Ressourcen, um das Schreiberlebnis zu verbessern
  • Bereitstellung von mehr Engineering-Ressourcen, um das Leseerlebnis zu verbessern
  • Mehr Daten sammeln, die für unsere Bewegung relevant sind
  • Mehr in mobile Anwendungen investieren
  • Verringerung der negativen Umweltauswirkungen der Wikimedia Foundation oder der Bewegung
  • Eintreten für freien und sicheren Zugang zu zuverlässigem und neutralem Wissen im Internet
  • Die finanzielle Unterstützung von mehr Offline-Aktivitäten (z.B. Konferenzen, Edithatons)
  • Ausarbeiten und einführen einer neuen Strategie der Wikimedia Bewegung

Was würdest Du ergänzen und wo würdest Du das einfügen? Was würdest Du tun, damit Deine Prioritäten übernommen werden?

Basierend auf Fragen von denny und dem Fragenpool des Wahlausschusses
Chris Keating (The Land)
Falls ich diese Frage gestellt bekomme während ich Mitglied des Kuratorium bin (z.B. von der WMF Geschäftsführerin) würde ich vermutlich darum bitten, eine andere Frage zu stellen. ;-) Einige dieser Dinge sind sehr unterschiedlich in der Ausrichtung, und infolgedessen nicht vergleichbar bezüglich der Prioritäten. Eine Strategie für die Bewegung zu haben ist eine sehr wichtige Spitzenangelegenheit. Etwas wie die Erhöhung der AutorInnenbindung ist auch ein Ansinnen auf höchstem Niveau. Mehr für mobile Anwendungen auszugeben ist eine operative Methode um (möglicherweise) einige dieser Ziele zu erreichen. Es ist kein Zufall, dass letzte Mal als diese Frage gestellt wurde die KandidatInnen sämtlichst die allgemeinsten Anforderungen ganz oben, und die spezifischsten ganz unten platziert haben.

Also zeigt diese Antwort bisher vermutlich, dass ich sorgfältig über die Dinge nachdenke und Annahmen infrage stelle. Hoffentlich ist das eine Eigenschaft, die Ihr von einem Kurator erwartet!

Soweit das, jetzt ist es vermutlich hilfreich, wenn ich die konkrete Frage auch beantworte:

1) Strategie der Bewegung
Dies ist eine übergreifende Priorität. Ohne Strategie wissen wir nicht, wouin wir gehen und wie wir dort hinkommen.
2) Gemeinsam: Erhöhung der Beteiligung in den sich entwickelnden Communities; Verringerung der geschlechtsspezifischen Lücke
3) Erhöhung der Autorenbindung
All diese Dinge sind sehr wichtig für die langfristige Gesundheit unserer Communities, und damit unserer Möglichkeit, unsere Mission zu erfüllen. Sie sollten bei den Schlüsselmesswerten, nach denen die WMF kontrolliert ob sie Erfolg hat, dabei sein. Sie sind allerdings nicht die einzigen Dinge.
Ich würde es gerne sehen, wenn die WMF eine geeignete Metrik nach Art einer "Balanced Scorecard" entwickelt, mit der nach Reichweite, Bedeutung, Qualität und Vielfalt des Inhalts, als auch der Anzahl der neuen und langfristigen AutorInnen und deren Zufriedenheit gesehen wird. Mehr Gedanken dazu in meinem Meta-Essay über das Verständnis unserer Wirkung.
4) Bereitstellung von mehr Engineering-Ressourcen, um das Schreiberlebnis zu verbessern
5) Bereitstellung von mehr Engineering-Ressourcen, um das Leseerlebnis zu verbessern
6) Mehr in mobile Anwendungen investieren
7) Die finanzielle Unterstützung von mehr Offline-Aktivitäten
Dies sind Methoden um die Dinge, die ich oben auf der Liste stehen habe, zu erreichen.
Ich habe das Schreiberlebnis über das Leseerlebnis gestellt, weil wir Probleme damit haben, AutorInnen anzuziehen und zu halten, aber wir aktuell kein Problem dabei haben, LeserInnen zu bekommen. Es gibt noch einen großen Vorrat an Arbeit um das Editieren einfacher, mit mehr Freude verbundenen und lohnender für unerfahrene AutorInnen zu gestalten, und ebenso mehr Werkzeuge für Poweruser zu entwickeln, die großflächige Änderungen oder den Schutz der Integrität unseres Projekts betreiben.
"In mobile Anwendungen investieren" sieht wie eine Unterkategorie von der Verbesserung des Schreib- und Leseerlebnisses aus, also habe ich es tiefer angesiedelt. Offline Aktivitäten sind wahrscheinlich eine eher niedrige Priorität. Ich habe geholfen viele Konferenzen, Editathons und Lernsessions zu veranstalten, aber die sind weniger das Kerngeschäft der WMF denn das der Partner oder Einzelner.
8) Verringerung der negativen Umweltauswirkungen der Wikimedia Foundation
Ja, hier können wir mehr tun. Ich begrüße die Kuratoriumsresolution und bin in freudiger Erwartung, wie das umgesetzt werden kann..
9) Eintreten für freien und sicheren Zugang zu zuverlässigem und neutralem Wissen im Internet
Ich denke, wir treten dafür vor allem dadurch ein, dass wir es praktizieren. Aber wir können unsere Stimme auch in andern Diskussionen mit einbringen, in denen es wichtig ist.
Nicht gewichtet: Mehr Daten sammeln Mir ist nicht klar genug, was das sein soll, um darauf sinnvoll zu antworten. BenutzerInnenumfragen? Tracking Cookies für WikimediabenutzerInnen? Datensätze, die in Wikidata eingebaut werden? Einiges wäre klasse, anderes weniger hilfreich.
Milos Rancic (millosh)
  1. Autorenermächtigung (ungefähr Erhöhung der Autorenbindung)
    Wikipedia und andere Wikimediaprojekte existieren vor allem wegen ihrer AutorInnen. Ohne AutorInnen gäbe es keinen Inhalt. Aber AutorInnen sind nicht die wichtigste Ressource, AutorInnen sind auch Menschen, mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Sie sind das Zentrum unserer Bewegung und wir sollten uns um sie am meisten kümmern.
    Ich mag die Behandlung von AutorInnen als Ressource anstatt als Menschen nicht. Allerdings ist Autorenermächtigung statt Erhöhung der Autorenbindung ist nicht nur eine unterschiedliche Wortwahl, es ist eine andere Herangehensweise, statt nur danach zu sehen was die AutorInnen der WMF bringen ist der Ansatz einer gegenseitigen nutzbringenden Verbindung, der Ansatz, dass die WMF die AutorInnen auch substantiell unterstützen sollte.
    Ich verstehe vollkommen, dass die Mittel der WMF, wie groß sie auch immer sein werden, begrenzt sind. Die WMF könnte trotzdem ein Ökosystem aufbauen, in dem AutorInnen auf verschiedene Weise Vorteile hätten.
    Eins dieser Beispiele ist meine lange existierende Idee der Einführung einer Sache, die ich "Wikimedia Market" nenne. Es sollte einen Latz im Wikimedia-Ökosystem geben, das es den Wikimedianern ermöglicht aufgrund ihres hier bei der ehrenamtlichen Arbeit aufgezeigten Wissens Jobangebote zu bekommen. Wenn also jemand hier gute Kenntnisse in Geschichte bewiesen hat, an vielen Artikeln über Geschichte geschrieben hat, könnte diese Person, dank dem Wikimedia Market, eine Chance auf eine Stelle bei einem Onlinemagazin erhalten, das eine GeschichtsautorIn sucht. (Nein, dies ist nicht über bezahltes Schreiben. Das Thema des bezahlten Schreibens wurde in der Community nicht gelöst, und wir sollten über akzeptable und inakzeptable Modelle des bezahlten Schreibens diskutieren.)
    Es gibt weitere Bereiche, die für eine merkliche Ermächtigung der AutorInnen taugen. Das könnte über Beratungsbedürfnisse gehen, oder über die politische Ermächtigung innerhalb des Wikimedia-Ökosystems, oder auch über andere Bedürfnisse, einige sind in den Prioritäten weiter unten behandelt.
  2. Verringerungen der Lücken
    Es gibt viele Lücken, die wir schließen sollten. Einige sind sehr bekannt, einige existieren, aber wir reden nicht darüber, aber, und da bin ich mir sicher, viele gibt es, von denen wir keine Ahnung haben, dass es sie gibt. Ich beschränke mich auf zwei wohl bekannte Lücken und eine, die nicht so sehr im Brennpunkt der normalen Geschichten über Lücken steht.
    1. Geschlechterlücke
      Dies ist die wichtigste Lücke, da sie ungefähr 50% der Menschheit betrifft, egal wo sie leben. Dies ist auch die schwierigste Lücke, weil diese Lücke das Ergebnis vieler tausend Jahre Ungleichheit ist. Wir müssen unser bestes Tun um sie zu überwinden.
    2. Sich entwickelnde Communities
      Diese sind auch sehr wichtig. Ich möchte, das wir alle ständig daran denken, dass wir zuhören sollen, und auch, das Zuhören nur der erste Schritt ist, dem viele Herausforderungen auf dem Weg die sich entwickelnden Communities in unsere Bewegung einzubinden folgen werden.
    3. Der Rand der Gesellschaft (der ersten Welt)
      Die Wikimedia-Bewegung besteht vor allem aus gut gebildeten und privilegierten Teilen der Bevölkerung einiger Gesellschaften. In den USA geht es um reiche (vor-)städtische Bereiche der Ost- und Westküste, aber nicht die ländlichen Bereiche, selbst wenn sie sehr nahe an den Städten liegen, und nicht um arme städtische Bereich; in Europa geht es um die Zentren der großen Städte, aber nicht die Vorstädte, Kleinstädte und den ländlichen Raum; in Indien geht es um historisch privilegierte Klassen der großen Städte.
      Wenn man die Bevölkerung der Bereiche zählt, erreichen wir nur ca. 20-30% der Bevölkerung in den am weitesten entwickelten Ländern als AutorInnenbasis. Jeder sonst ist außerhalb unserer Reichweite. Und es ist nicht verwunderlich, dass beträchtliche Teile der Bevölkerung eine derart negative Einstellung zur Wikipedia haben, dass sie nicht einmal wissen, dass sie selber daran teilhaben können.
      Wie können wir diese Lücken überbrücken? Ich glaube nicht, das es eine einzige Antwort gibt. Migranten der zweiten und dritten Generation in Europa gehören in diese Kategorie. Aber egal wie die Besonderheiten sind, es ist relativ einfach, diese Aufgabe zu lösen. Serben in Wien, Türken in Berlin, Araber in Paris haben ihre eigenen kulturellen Institutionen, und die Chapter könnten sich diesen kulturellen Institutionen sogar ganz formell annähern.
      Auf der anderen Seite gibt es in anz Europe Vorstädte, in denen 100.000 oder mehr -- geborene oder zugewandert -- Einwohner leben, die keinerlei Zugang zu kulturellen Zentren haben, oft nicht mal zu einer höheren Schulbildung. Wie erreichen wir diese Leute? Ich habe keine genaue Idee, aber wir müssen darüber nachdenken auch diese Herausforderung zu schaffen.
  3. Hilfe bei der Artikulation für wichtige Gruppen der Bewegung
    Dieser Teil ist teilweise verwandt mit dem der AutorInnen, aber er ist breiter und von großer politischer Bedeutung für unsere Bewegung.
    Im Sinne von andauernden Konsequenzen werden die, die Repräsentation und AutorInnermächtigung bringen sollen nicht beendet sein, solange es keinen klaren und organisierten Weg gibt, wie der Wille der AutorInnen zum Ausdruck gebracht werden kann. Die organisatorischen Teile der Bewegung neigen dazu die AutorInnen zu ignorieren. Das hat aufzuhören.
    Aber AutorInnen sind nicht die einzige unorganisierte Gruppe der Bewegung. Der wichtigste Teil der Bewegung, der bislang ohne Organisation auskommt, sind die Angestellten der WMF und andere Wikimediaorganisationen. Die Angestellten haben an der Entwicklung der Wikimedia-Bewegung teilgenommen, nud sie sollten einen formalen Weg erhalten, ihre Bedürfnisse und Meinungen zu äußern.
    Und wir sollten im Auge behalten, ob weitere, ähnliche Gruppen entstehen. Es ist immer besser klare Kommunikationskanäle zu haben, als die Leute dazu zu zwingen, heimlich für ihre Interessen zu kämpfen.
  4. Strategie
    Strategie ist sehr wichtig, und dies ist bei weitem der beste Versuch eine zu entwickeln. Einen großen Dank an die OrganisatorInnen :)
  5. Engineering-Ressourcen für das Schreiberlebnis
    Dies ist der technische Teil der Umsetzung der Autorenermächtigung. Die WMF muss der Vorreiter sein, aber sie hat den AutorInnen genau zuzuhören.
  6. Mobil
    Ich sehe dies als den technischen Teil der Lücken, die wir in Bezug auf die sich entwickelnden Communities und der jüngeren Generation haben. Wir müssen ihnen ermöglichen mit ihren bevorzugten Geräten die Wikimediaprojekte zu lesen und darin zu schreiben.
  7. Daten sammeln, die für unsere Bewegung relevant sind
    Daten sammeln ist etwas, was wir tun. Wir sollten in diesem Bereich weitermachen, und, falls Probleme entstehen, reagieren.
  8. Engineering-Ressourcen für das Leseerlebnis
    Ich würde keinen Unterschied zwischen dem Lese- und dem Schreiberlebnis machen. AutorInnen sind auch LeserInnen. Um in der Lage zu sein in Wikimediaprojekten ordentlich zu schreiben, müssen wir in der Lage sein, diese ordentlich zu lesen, mit der Nutzung aktueller Technologien.
  9. Offline-Aktivitäten (z.B. Konferenzen, Edithatons)
    Offline-Aktivitäten sind wichtig, weil sie uns mit dem richtigen Leben verbinden.
  10. Stiftung
    Obwohl das nichts aus der Gruppe dringernder und wichtiger Dinge ist, die anzugehen sind, ist der Aufbau einer Stiftung für die Wikimedia von langfristig-strategischer Bedeutung für sowohl die WMF als auch die Bewegung. Ich würde mir gerne die "laufenden Arbeiten" an der Stiftung während der nächsten beiden Jahre ansehen.
  11. Eintreten für freien und sicheren Zugang zu zuverlässigem und neutralem Wissen im Internet
    Das ist wichtig, und wir sollten in jedem Fall ein Teil der breiteren Bewegung für freien Inhalt bleiben. Allerdings haben wir aktuell viele wichtigere Dinge zu erledigen.
  12. Verringerung der negativen Umweltauswirkungen der Wikimedia Foundation oder der Bewegung
    Das sollte ein Standardprozess für alle Wikimediaorganisationen werden. Es ist gut eine Studie darüber anzufertigen, was wir kurz-, mittel- und langfristig tun können, um eine umweltfreundliche Politik einzuführen wo immer dies möglich ist.
Dariusz Jemielniak (Pundit)
1) Ausarbeiten und einführen einer neuen Strategie der Wikimedia Bewegung

Das ist entscheidend, weil die Strategie der Bewegung die Prioritäten für alle anderen Punkte bestimmt und diese in die richtige Perspektive, Verhältnisse und Ordnung bringt.

2) Bereitstellung von mehr Engineering-Ressourcen, um das Schreiberlebnis zu verbessern

Wir werden besser und besser, aber wir stehen ständig neuen Herausforderungen gegenüber. Ich glaube, das unsere Autorengemeinschaft mächtige Werkzeuge benötigt, um Bedrohungen und böswilliges bezahltes Schreiben zu bekämpfen, aber auch um unser tägliches Arbeiten zu erleichtern. Es ist außedem wichtig gute Lösungen über alle Projekte zu verteilen, nicht nur ins en-Wiki.

3) Bereitstellung von mehr Engineering-Ressourcen, um das Leseerlebnis zu verbessern

Alles in allem beruhen wir auf einem UX, das ungefähr 20 Jahre alt ist. Wir werden besser, aber Startups wie Wikiwand zeigen, dass eine ganze Reihe Verbesserungen möglich sind. Ein gutes Leseerlebnis erzeugt mehr AutorInnen, mehr Inhalt usw.

4) Erhöhung der Autorenbindung

Autorenbindung ist ein Lackmustest der Gesundheit unserer Community. Auch ist jemand, der es geschafft hat, unsere Regeln zu verstehen sehr wertvoll - das Anlernen neuer AutorInnen ist eine erhebliche Eintrittsbarriere. Wir haben vielversprechende Forschungsergebnisse wie wir uns hier verbessern können.

5) Mehr in mobile Anwendungen investieren

Wir sehen an den Daten, wie überragend der mobile Traffic wird, und wir dürfen nicht zurückbleiben.

6) Verringerung der geschlechtsspezifischen Lücke in den AutorInnen-Communities

Die Einführung größerer Ausgewogenheit und das Einbringen von Vielfalt in unsere Projekte ist wichtig (allerdings glaube ich, dass die schon erwähnten Werkzeuge für AutorInnen, und auch die Arbeit an der Autorenbindung, direkt zu einer weniger feindlichen Umgebung führen wird, und damit zu einer kleineren Geschlechterlücke).

7) Die finanzielle Unterstützung von mehr Offline-Aktivitäten (z.B. Konferenzen, Edithatons)

Es macht mich schmerzhaft traurig zu sehen, wie viele Bewerbungen zur Wikimania abgelehnt werden. Ich verstehe das wir genügsam sein müssen - und dennoch glaube ich, eine Investition in Wikimania ist eine erschwingliche Methode die langfristige Motivation zu erhöhen (Hat das schon mal wer untersucht? Wir sollten das tun!). Ich glaube, wir brauchen mehr lokale Treffen, und auch Formate, die eine Teilfinanzierung erlauben.

8) Mehr Daten sammeln, die für unsere Bewegung relevant sind Ich glaube, vieles unserer Arbeit sollte forschungsangetrieben sein. Wir haben bereits ein wunderbares Forschungsteam - der Engpass ist anderswo, nicht beim Mangel an Daten, oder auch nur des Wissens, wie sie angewendet werden könnten, sondern in der Umsetzung. Ich denke also, wir sollten mehr in den Gebrauch der Daten investieren, die wir schon haben.

9) Erhöhung der Beteiligung der LeserInnen und AutorInnen in den sich entwickelnden Communities

Dieser Punkt wird sehr stark von vorangetrieben von besseren Werkzeugen für AutorInnen und LeserInnen und der mobilen Entwicklung - und noch mehr kann durch unsere Partner getan werden.

10) Verringerung der negativen Umweltauswirkungen der Wikimedia Foundation oder der Bewegung

Ich glaube es ist unsere Pflicht eine solche Anstrengung zu unternehmen. Tatsächlich habe ich als Kuratoriumsmitglied die Entschließung des Kuratoriums unterstützt, nach Wegen zu suchen, den Einfluss unserer Aktivitäten auf die Umwelt zu verringern. Ich denke dennoch nicht, dass dies unser dringlichstes Problem ist, nicht so wichtig wie Bedrohungen, Autorenwerkzeuge, Mobiles oder die Geschlechterlücke in jedem Fall.

11) Eintreten für freien und sicheren Zugang zu zuverlässigem und neutralem Wissen im Internet

Es ist sehr wichtig, aber es gibt andere, die dies sehr gut tun, und wir sind besser in den Dingen, die sie nicht können. Aber wir sollten ihnen sicher Unterstützung geben.


Die Punkte, die ich hinzufügen möchte, sind:

  • Die Einsetzung einer speziellen Entwickler-Taskforce um Lösungen, die sich aus der Forschung ergeben, umzusetzen,
  • Ressourcen bereitstellen, durch die Werkzeuge und Methoden aus den großen Projekten in die kleineren zu übertragen,
  • Die Speerspitze bilden bei einer Kostensenkungsinitiative bei der WMF und den Partnern (erlaubt den Angestellten Einsparungen vorzuschlagen ohne die Mission zu gefährden, damit wir mehr Ressourcen für die Dinge haben, die wir wirklich brauchen - das einfachste Beispiel wären die Bestellung von Reiseverbindungen für die Wikimania so früh wie möglich).
James Heilman (Doc James)
1) Bereitstellung von mehr Engineering-Ressourcen, um das Schreiberlebnis zu verbessern

Wenn wir mehr Werkzeuge haben, um Sockenspielereien und Bedrohungen zu reduzieren wird das das Schreiberlebnis der AutorInnen verbessern. Dies könnte auch den Gender-Gap schließen helfen. Wenn wir die Möglichkeiten der AutorInnen verbessern, Inhalt beizutragen, wird dies das Leseerlebnis verbessern.

2) Mehr in mobile Anwendungen investieren

Definitiv eine Schlüsseltechnologie. Mehr als die Hälfte der Leserschaft besucht uns jetzt schon mobil. Wir brauchen das Mobil-Team, damit sie uns, der Community erklären, wie wir helfen können. Benutzer:Tbayer (WMF) hat mir ein paar Jahre zurück einige überraschende Daten vorgestellt (60%unserer LeserInnen kommen nie über die Einleitung unserer Artikel hinaus). Ich habe daraufhin an über 800 Einleitungen an Schlüsselartikeln des Medizinbereichs gearbeitet. Ich arbeite auch zusammen mit den mobilen Leuten daran, die Probleme mit den Kurzbeschreibungen in Bezug auf enWP/WD anzugehen.

3) Ausarbeiten und einführen einer neuen Strategie der Wikimedia Bewegung

Definitiv wichtig. Das wird uns einen gemeinsamen Plan geben.

4) Mehr Daten sammeln, die für unsere Bewegung relevant sind

In diesem Bereich gab es in letzter Zeit einige sehr gute Arbeit. Ein großer Dank an das Community Tech Team, das die “Monthly popular pages by Wikiproject” wieder zum Laufen gebracht hat. Die Originalversion von Benutzer:Mr.Z-man war das, was mich überhaupt dazu gebracht hat, in der Wikipedia zu schreiben. Ich hoffe darauf es bald in anderen Sprachen zu sehen, wenn es das nicht schon dort gibt.

5) Verringerung der geschlechtsspezifischen Lücke in den AutorInnen-Communities

6) Bereitstellung von mehr Engineering-Ressourcen, um das Leseerlebnis zu verbessern

7) Erhöhung der Autorenbindung

Das ist so etwas wie der heilige Gral. Während wir hier schon ein paar Ressourcen einplanen sollten, wissen wir nicht wirklich, wie wir dieses Ziel überhaupt erreichen können, was es schwierig macht. Viele von uns haben schon viel ausprobiert.

8) Erhöhung der Beteiligung der LeserInnen und AutorInnen in den sich entwickelnden Communities

Das Gleiche wie oben. Aber vielleicht noch schwieriger. Ja, ein paar Ressourcen, aber wir müssen erst mal rausfinden, was überhaupt klappt.

9) Verringerung der negativen Umweltauswirkungen der Wikimedia Foundation oder der Bewegung

Wir können das vermutlich am besten tun durch die Bereitstellung von qualitativ hochwertigen und verlässlichen Informationen. Wenn die globale Erwärmung richtig eintritt, wird die Wissenschaft und das Verständnis der Gesamtbevölkerung von der Wissenschaft wichtiger denn je werden.

10) Die finanzielle Unterstützung von mehr Offline-Aktivitäten (z.B. Konferenzen, Edithatons)

Ich denke, mit dem aktuellen zustand in Bezug auf die Förderung von Offline-Aktivitäten sind wir ziemlich gut.

11) Eintreten für freien und sicheren Zugang zu zuverlässigem und neutralem Wissen im Internet

Wir tun dies jedes mal, wenn wir die Wikip/media besser machen. Wenn wir hingegen den Rest des Internet besser machen wollen, werden wir vermutlich keinen Erfolg haben. Wir haben gute Chancen uns selbst zu ändern.
Abbad Diraneyya (عباد ديرانية)
  • (1) Mehr in mobile Anwendungen investieren
Warum zuerst? Weil es wahrscheinlich der richtige Ansatz an die Dinge ist. Nicht um nur ein Ziel, sondern um mehrere Ziele auf ein Mal zu erreichen. Wir haben es gemocht uns die meisten Wikipedia-AutorInnen als Nerds mit Laptops vorzustellen, aber das sind sie nicht. Nicht mehr. In den sich entwickelnden Ländern, in ärmeren Gegenden, und bei den ganz jungen Leuten überall auf dem Globus sind mobile Geräte beherrschend. Sich auf diese zu konzentrieren wird der Schlüssel dazu sein, eine riesige Menge neuer Leute zu erreichen, sich an die verändernde Zukunft anzupassen und, noch wichtiger, viele Lücken auf ein Mal zu schließen.
  • (2) Eintreten für freien und sicheren Zugang zu zuverlässigem und neutralem Wissen im Internet
Die meisten Wikimedianer würden das nicht als hohe Priorität ansehen, weil wir manchmal dazu neigen, nur darüber besorgt zu sein, worüber wir gerne besorgt sind. Wenn wir überhaupt neue AutorInnen gewinnen wollen, ist das Einstehen für freies Wissen undenkbar wichtig. Wikimedias Werte sind fantastisch, aber die meisten Leute bekommen weder die Chance sie zu kennen noch zu verstehen um davon begeistert zu sein. Wenn wir es nicht schaffen, Internetsurfer über unsere Mission so wirksam wie möglich aufzuklären, könnte unsere Zukunft katastrophal sein.
  • (3) & (4) Bereitstellung von mehr Engineering-Ressourcen, um das Schreib- und Leseerlebnis zu verbessern
Bei der Arbeit an Strategiediskussionen habe ich festgestellt, das technische Themen von großer Bedeutung für eine außerordentlich große Auswahl an Wikimedia-AutorInnen ist, nicht zu vergessen jeder letzte neue Wikipedianer, mit denen ich die Chance hatte zusammenzuarbeiten.
  • (5) Mehr Daten sammeln, die für unsere Bewegung relevant sind
Ich kann mit dem hier richtig liegen, oder falsch. Wie soll ich das wissen? Ich schätze, wir brauchen einige Daten, um es als richtig oder falsch zu beweisen, sehr wichtige Daten, die wir nur mit mehr Forschung sammeln können.
  • (6) Ausarbeiten und einführen einer neuen Strategie der Wikimedia Bewegung
Ich denke das könnte eine eher unpopuläre Entscheidung sein, die Strategie so weit unten anzusiedeln, insbesondere als Strategiekoordinator. Ich sehe es allerdings so: Unser Hauptgrund für das Hochsetzen der Strategie auf der Prioritätenliste ist es, dass wir die Befragung der breiten Community in jeder Sache als eine der Hauptqualitäten der Bewegung ansehen. Das ist toll, aber bringt es tatsächlich die Wirkung, die so erfolgreich ist, wie wir sie gerne denken, dass sie wäre? Ich behaupte nicht, dem sei nicht so, aber bisher habe ich keinen Beweis gesehen.
  • Lücken
Ich fürchte, ich werde mit vielen Mitgliedern unserer Community nicht übereinstimmen bei den Lückenthemen. Nicht, weil ich nicht glauben würde, sie wären entscheidend für unsere Bewegung, aber weil ich meine, mit ihnen wird meistens falsch umgegangen.
  • (7) Erhöhung der Beteiligung der LeserInnen und AutorInnen in den sich entwickelnden Communities
Weil ich aus einer irgendwie 'jungen' Community komme, denke ich, es ist nicht sehr wichtig für die gesamte Community sich damit zu beschäftigen. Eine Community kann nur aus sich selber wachsen, durch die Anstrengungen ihrer eigenen Individuen: während die Bewegung immer da sein sollte um ihnen die benötigte Unterstützung zu gewähren, sollten sie nicht mit dem Thema überwältigt werden und viele unnötige Ressourcen dafür aufwenden.
  • (8) Verringerung der geschlechtsspezifischen Lücke in den AutorInnen-Communities
Die Geschlechterlücke ist wichtig, sehr wichtig. Allerdings glaube ich nicht, dass es zielführend wäre es als bewegungsweite Dringlichkeit anzusetzen.
  • (9) Die finanzielle Unterstützung von mehr Offline-Aktivitäten (z.B. Konferenzen, Edithatons)
Diese Events erfordern ein extrem hohes Budget, aber erzeugen sie auch die entsprechenden Ergebnisse? Es hängt von dem Wert jedes Events ab, und der Wirkung, die er in den letzten Jahren erzeugt hat.
  • (10) Verringerung der negativen Umweltauswirkungen der Wikimedia Foundation oder der Bewegung
Meiner persönlichen Meinung nach ist das eine der wichtigsten Dinge an denen ich uns gerne arbeiten sehen würde. Ich bin mir aber nicht so sicher, ob es diese große Aufmerksamkeit benötigt (haben wir neben unseren Servern einen nennenswerten Umwelteinfluss?).
María Sefidari (Raystorm)
  1. Ausarbeiten und einführen einer neuen Strategie der Wikimedia Bewegung
  2. Erhöhung der Beteiligung der LeserInnen und AutorInnen in den sich entwickelnden Communities
  3. Verringerung der geschlechtsspezifischen Lücke in den AutorInnen-Communities
  4. Erhöhung der Autorenbindung
  5. Bereitstellung von mehr Engineering-Ressourcen, um das Schreiberlebnis zu verbessern
  6. Mehr in mobile Anwendungen investieren
  7. Bereitstellung von mehr Engineering-Ressourcen, um das Leseerlebnis zu verbessern
  8. Mehr Daten sammeln, die für unsere Bewegung relevant sind
  9. Eintreten für freien und sicheren Zugang zu zuverlässigem und neutralem Wissen im Internet
  10. Die finanzielle Unterstützung von mehr Offline-Aktivitäten (z.B. Konferenzen, Edithatons)
  11. Verringerung der negativen Umweltauswirkungen der Wikimedia Foundation oder der Bewegung <- Als letztes nur weil wir bereits einen Plan angestoßen haben um dies zu erreichen!
Peter Gallert (Pgallert)
Es mag schlecht aussehen, aber meine klare #1 ist nicht auf der Liste:
  1. Verbessern des Verhältnisses zwischen der Foundation und den schreibenden Communities. Ja, es sieht sehr viel besser aus als 2015, ja, viel wurde verbessert. Ich könnte mich zurück lehnen und Guter Job! sagen, wenn, und nur wenn
    • AutorInnen standardmäßig annehmen, dass die Foundation helfen wird, wenn AutorInnen es benötigen
    • Die Foundation standardmäßig versucht AutorInnen zu helfen, wenn sie darum bitten---selbst, wenn dies nicht gerade ihre Priorität ist, selbst, wenn die zuständige Abteilung es nicht für wichtig hält

Auf der anderen Seite sind die mehr allgemeinen Themen auch bei mir höher auf der Liste. Ohne besondere Gewichtung der Reihenfolge sollte die Foundation meiner Meinung nach alles dies tun:

  1. Eintreten für freien und sicheren Zugang zu zuverlässigem und neutralem Wissen im Internet
  2. Mehr in mobile Anwendungen investieren
  3. Erhöhung der Autorenbindung
  4. Erhöhung der Beteiligung der LeserInnen und AutorInnen in den sich entwickelnden Communities
  5. Ausarbeiten und einführen einer neuen Strategie der Wikimedia Bewegung
  6. Mehr Daten sammeln, die für unsere Bewegung relevant sind
  7. Verringerung der geschlechtsspezifischen Lücke in den AutorInnen-Communities
  8. Verringerung der negativen Umweltauswirkungen der Wikimedia Foundation oder der Bewegung

Der Ausbau von bestimmten Aktivitäten sollte meiner Meinung nach zunächst angehalten werden (der Ausbau, nicht die Aktivitäten selber):

  1. Bereitstellung von mehr Engineering-Ressourcen, um das Schreiberlebnis zu verbessern
  2. Bereitstellung von mehr Engineering-Ressourcen, um das Leseerlebnis zu verbessern
  3. Die finanzielle Unterstützung von mehr Offline-Aktivitäten (z.B. Konferenzen, Edithatons)
Yuri Astrakhan (yurik)
We need to make our tech the motivator for our community, aligned with our mission and our values. Each must be connected, and improving one builds up the other.
  • Providing more engineering resources to improve editors' experience and Increasing editor retention are closely aligned. There are many valuable movement goals we can all agree deserve investment. Different priorities are best served by different kinds of investment, whether by budget allocation, board action, policy change or other action. Focusing on my area of experience, I feel the technology budget should be spent on delivering wider variety of content. Wiki experience should be engaging and interactive, aiding in education and verifiable facts / data.
  • Providing more engineering resources to improve readers' experience
  • Investing more in mobile
Substantial growth in mobile, clearly needed. Especially relevant in the developing world - many places have more people with mobile phones than with electricity at home.* Finalizing and implementing the new Wikimedia movement strategy
Implementing is much easier than agreeing. At this point, the strategy is not as clear as community desires or deserves.
  • Reducing the gender gap in the editing communities
Partially tied to engineering, partly to organizing off-line events, and partly in establishing better ways to interact in a civil way.
  • Increasing reader and editor participation in the emerging communities
There is a world beyond English Wikipedia. Emerging wikis spend disproportional efforts to get started, instead of reusing content from bigger wikis, such as templates and modules. There are many technical means to help with that.
Abel Lifaefi Mbula (BamLifa)
Das ist keine einfache Aufgabe. Alles scheint wichtig zu sein. Aber da wir Prioritäten setzen sollen ist hier mein Vorschlag:
  1. Ausarbeiten und einführen einer neuen Strategie der Wikimedia Bewegung
  2. Bereitstellung von mehr Engineering-Ressourcen, um das Leseerlebnis zu verbessern
  3. Bereitstellung von mehr Engineering-Ressourcen, um das Schreiberlebnis zu verbessern
  4. Mehr in mobile Anwendungen investieren
  5. Erhöhung der Beteiligung der LeserInnen und AutorInnen in den sich entwickelnden Communities
  6. Erhöhung der Autorenbindung
  7. Verringerung der geschlechtsspezifischen Lücke in den AutorInnen-Communities
  8. Mehr Daten sammeln, die für unsere Bewegung relevant sind
  9. Die finanzielle Unterstützung von mehr Offline-Aktivitäten (z.B. Konferenzen, Edithatons)
  10. Verringerung der negativen Umweltauswirkungen der Wikimedia Foundation oder der Bewegung
  11. Eintreten für freien und sicheren Zugang zu zuverlässigem und neutralem Wissen im Internet


Entfernung von Mitgliedern

 

Unter welchen Umständen würdest Du persönlich die Entlassung eines anderen Kuratoriumsmitglieds unterstützen? Wenn ein Kuratoriumsmitglied betroffen wäre, das durch die Community gewählt wurde, würdest Du eine Nachwahl unterstützen?

Basierend auf einer Frage von BethNaught
Chris Keating (The Land)
Ich war bislang in mehreren ehrenamtlichen Kuratorien und Ausschüssen innerhalb und außerhalb der Bewegung - und aus der Erfahrung kenne ich ganz klar Situationen, in denen es in aller Interesse ist, das ein bestimmtes Mitglied das Gremium verlässt. Das können die offensichtlichen Gründe sein (z.B. eine Verurteilung für Betrug), oder ernsthafte Probleme mit deren Verhalten (z.B. wenn jemand sehr kampflustig oder eine Zusammenarbeit sehr schwer ist, das damit die Arbeitsfähigkeit des Gremiums gefährdet wird).

Eine konfrontative Lösung wie die Abwahl eines Mitglieds ist spaltend. Also sollten wir immer nach Wegen suchen die Angelegenheiten anders zu regeln. Manchmal allerdings kann es notwendig sein, und das Kuratorium braucht die Macht, dies dann zu tun. Ich würde erwarten, dass ein Antrag zur Entfernung eines Kuratoriumsmitglieds zusammen mit einem schriftlichen Statement eingereicht wird in dem die Teile des Code of Conduct angegeben werden, die verletzt wurden. Oft könne die genauen Details nicht öffentlich bekanntgegeben werden, aber das Kuratorium und die zu entfernende Person brauch mindestens eine Niederschrift der Begründung, und die Person, die entfernt werden soll, braucht die Möglichkeit zur formalen Antwort. Ich glaube nicht, das dies so im Fall von Doc James Entfernung aus dem Kuratorium so geschehen ist, und egal ob die Entscheidung richtig oder falsch war, die Abwesenheit eines solchen Prozesses hat die Situation angeheizt. Ich glaube, das Kuratorium muss besser werden bei der Kommunikation von schwierigen Situationen im allgemeinen, inklusive dem Fall, das eine solche Situation wieder auftritt.

Sollte ich ein von der Community (aus-)gewählter Kurator werden erwarte ich keinen Sonderstatus, ich erwarte, dass die Regeln für mich wie für jeden anderen gleich gelten. Für den Fall, dass ein von der Community gewähltes Mitglied zurücktritt oder entfernt wird, denke ich die offensichtliche Sache wäre das Abhalten einer Nachwahl, oder die Nachnominierung der nächsten Person auf der Wahlergebnisliste (insbesondere, wenn die letzte Wahl erst kürzlich stattfand, und/oder dies dem Gleichgewicht im Kuratorium helfen würde).
Milos Rancic (millosh)
Ich kann mir extreme Situationen vorstellen, in denen es nötig wäre, ein von der Community gewähltes Mitglied zu entfernen: schweres Verbrechen, eine Tat, die offensichtlich die WMF und/oder die Bewegung beschädigt oder ähnliches. (In Bezug auf die "Experten"-Sitze wäre eine ungenügende Expertise ausreichend für eine Entfernung. In Bezug auf die Partner-Sitze wäre fehlende Unterstützung durch die Chapter ausreichend für eine Entfernung.)
Nichts von alledem hat aber bei der Entfernung von James Heilmans Entfernung stattgefunden. Ich würde, natürlich, mein Bestes versuchen um den Konflikt zu lösen. Sollten wir allerdings in einer Sackgasse landen, würde ich aus dem Kuratorium zurücktreten, unter der Annahme, dass ich der WMF und der Bewegung mit meinem Rücktritt keinen ernsthaften Schaden zufügen würde.
Dariusz Jemielniak (Pundit)
Ich halte es für angemessen ein Mitglied aus dem Kuratorium zu entfernen, das die Arbeit behindert, unkooperativ ist, Intrigen spinnt, Amtsvergehen begeht, oder böswillig agiert, und besonders dann, wenn es keine Hoffnung auf eine Änderung des Verhaltens in der Zukunft gibt. Dies sollte mit klaren Botschaften begleitet werden, in denen die Gründe erklärt werden, und mit der Community abgestimmt werden. Wenn ein Kuratoriumsmitglied entfernt wird ist eine Nachwahl prinzipiell die vernünftige Lösung, und ich bin der Meinung, es war ein Fehler dies nicht getan zu haben, nachdem James entfernt worden war. In einer idealen Welt würde ich allerdings ein Wahlsystem bevorzugen, in dem von vornherein klar geregelt ist, wer bei einem etwaigen Rücktritt als Nachrücker einzieht. Dies vor allem deswegen, weil die Organisation von Wahlen ressourcenintensiv ist (insbesondere, aber nicht nur, auch in Bezug auf die Zeit und Aufmerksamkeit der Community). Außerdem ergibt die Wahl von jemanden für nur ein Jahr wenig Sinn - ein Kuratoriumsmitglied wird ungefähr nach dieser Zeit brauchbar und hat genügend Wissen darüber, wie es hier abläuft.
James Heilman (Doc James)
Wir müssen die demokratischen Prozesse im Kuratorium stärken. Während nicht alle Sitze gewählt werden müssen, sollten die, die es werden, dies auch werden. KuratorInnen sollten in der Lage sein starke Positionen einzunehmen, ohne Gefahr zu laufen entfernt zu werden.

Während die Entfernung von Mitgliedern des Kuratoriums möglich bleiben sollte, sollte diese Möglichkeit nicht leicht genommen werden. Es sollte außerdem nicht ohne Einbindung der entsprechenden Wählerschaft passieren, wenn ein von der Community gewähltes Mitglied betroffen ist.

Eine Möglichkeit wäre, dass das Kuratorium bei gewählten Mitgliedern mit einfacher Mehrheit eine Nachwahl anberufen könnte. An dieser sollte das betreffende Kuratoriumsmitglied bei vorliegender Wahlberechtigung teilnehmen dürfen. Sollten Dinge wie Betrug involviert sein, wäre es natürlich nicht wahltauglich.

Die größere Sorge ist die, welche gegenseitige Kontrolle wir als Bewegung haben, wenn eine Mehrheit des Kuratoriums einen großen Batzen des Geldes der Bewegung in ein Projekt stecken will, von dem die Bewegung nichts weiß, und das unser langfristiges Überleben bedroht? Aktuell kann die Mehrheit des Kuratoriums von der Community gewählte Mitglieder, die zu widersprechen wagen, einfach abwählen oder die Aufnahme verweigern. Während es vernünftig ist eine Alternative für den Fall eines Rücktritts zu haben, ist dies nicht angemessen, wenn jemand rausgeworfen wurde. 8 Menschen sollten nicht in der Lage sein 1.888 zu überstimmen.
Abbad Diraneyya (عباد ديرانية)
Ich könnte damit fortfahren und einige Dutzend Fälle auflisten, in denen eine Entfernung eines Mitglieds eine notwendige Option ist, aber ist das nötig? Denn, ehrlich gesagt, die meisten dieser Szenarien, die ich mir ausdenken kann, sind nicht mal ansatzweise realistisch. Solange der Wahlprozess so viel Aufmerksamkeit der Community bekommt wie jetzt, sollte eine Entfernung von KuratorInnen nahezu niemals stattfinden. Für jetzt möchte ich meinen, dass alle bisherigen gewählten Mitglieder des Kuratoriums derart vertrauenswürdig waren, dass es nahezu undenkbar ist, dass sie einen derart großen Fehler gemacht hätten, der solch extreme Maßnahme gegen sie rechtfertigen würde. Ich nehme an, dass solche Extremfälle ungefähr dem entsprechen, was auch zu der Entfernung von Admin-/Bürokraten-/Steward-Rechten führen würde, also so etwas wie ein Interessenkonflikt, Machtmissbrauch, oder eine erwiesene und nicht hinnehmbare Verletzung des Vertrauens der Community. Diese Fälle, sollten sie unglücklicherweise tatsächlich mal eintreten, sollten wahrscheinlich eindeutig genug sein, dass die Mehrheit der weiteren Bewegung dies auch so sehen wird.
María Sefidari (Raystorm)
Die Entfernung eines Mitglieds ist nichts, das ohne große Sorgfalt und Beratung geschehen sollte, aber ich würde die Entfernung eines jeden Kuratoriumsmitglieds unterstützen, der die Code of Conduct Policy aus 2016 grob verletzt hat.

Und als Kuratorin würde ich eine Nachwahl unterstützen. Ich bin den Kuratorium mit der Erwartung beigetreten, dass es bald Neuwahlen nach der Entfernung eines Mitglieds geben würde. Das Kuratorium war zu der Zeit von Problemen heimgesucht - Angestellte verließen die WMF, Informationslecks links nd rechts, eine schlechte Auswahl bei den Experten - und obwohl ich zu der Zeit der Entscheidung nicht im Kuratorium war, und daher nicht eingebunden, kann ich mir gut vorstellen, dass sie nicht die Bandbreite an Ressourcen hatten - der Wahlausschuss war noch auf dem Weg ein permanenter Ausschuss zu werden - um neue Wahlen zu starten, und sie haben dabei mit einbezogen, dass die letzten Wahlen gerade mal sechs Monate zurücklagen. In diesem Kontext haben sie entschieden ohne neue Wahlen weiter zu machen.

Etwas, an das ich fest glaube, ist die Wichtigkeit davon, gute Beispiele zu geben. Wenn ein von der Community gewähltes Mitglied entfernt wird, möchte ich nicht - und ich denke die meisten Leute wollen das nicht - das der Sitz lange vakant bleibt wenn das Kuratorium sich gegen Neuwahlen entscheidet. Ich denke es ist klar, das die Zusammensetzung des Kuratoriums ein Gleichgewicht der verschiedenen Stimmen herstellen möchte, und als solches muss der Sitz mit der nächsten Kandidatin mit der größten Unterstützung gefüllt werden. Rücktritte sind anders - ich denke es könnte dann fakultativ sein, je nach Fall. Aber Entfernungen? Nächste Kandidatin, wer auch immer das ist. Keine Vakanzen.
Peter Gallert (Pgallert)
Es gibt eine Reihe von Gründen, die mich die Entfernung eines Kuratoriumsmitglied erwägen ließen, zum Beispiel viele Möglichkeiten von Gesetzesverstößen. 'Die Arbeit behindern, unkooperativ sein, Intrigen spinnen, Amtsvergehen begehen, oder böswillig agieren', wie es ein Mitglied ungefähr beschreibt, wäre für mich kein gültiger Grund: Das ist schwer nachzuweisen, und Empfindung kan von Vorurteilen getrübt sein. Der Code of Conduct gibt sehr hochfliegende Ziele vor, Dinge, die erstrebenswert sind. Jeder verletzt sie ab und an (denkt an #5 und #8), und daher kann die Verletzung des Code of Conduct allein kein Grund für eine Entfernung aus dem Kuratorium sein.

Des weiteren würde ich niemals die Entfernung eines Mitglieds "ohne Grund", wie der Terminus augenscheinlich heißt, unterstützen, und würde an von der Community gewählte Sitze andere Anforderungen stellen. Wenn ein Mitglied zum Beispiel schlecht erreichbar ist, oder nicht die Erwartungen erfüllt, wäre das ein Grund für mich die Entfernung eines benannten Mitglieds zu unterstützen, nicht aber eines gewählten. Ich würde das Mitglied allerdings darum bitten, den Sitz freiwillig zurückzugeben, damit jemand anderes nachrücken kann.

Für die nächste Zeit würde ich in der Tat für eine Nachwahl plädieren wenn ein gewähltes Mitglied entfernt wird, aber nur, weil einige Leute "strategisch gewählt" haben könnten, und die Benennung von Nummer 4, 5, 6 aus der Liste überraschend kommen würde. Für künftige Wahlen würde ich schlicht vorab ankündigen, dass die NachfolgerInnen die gefeuerten Kuratoriumsmitglieder ersetzen werden, dann kann der Aufwand mit einer Nachwahl verhindert werden.
Yuri Astrakhan (yurik)
Jede Person, die den Code of Conduct klar verletzt sollte entfernt werden, aber diese Entfernung sollte so transparent und gut kommuniziert wie legal möglich erfolgen. Das war bei der Entfernung von Doc James, der meinen vollen Respekt und meine Stimme bei dieser Wahl hat, klar nicht der Fall. Wenn eine Person von der Community gewählt wurde, dann sollte es auch eine Entscheidung der Community sein, wer sie ersetzt, und wie sollten die Geschäftsordnung dahingehend ändern, den Prozess klar zu regeln. Nur als Idee die weiterer Diskussionen bedarf: Die Entscheidung, ein von der Community gewähltes Mitglied abzuwählen sollte nur von den nicht-benannten Mitgliedern getroffen werden dürfen, oder einer ⅔-Mehrheit bedürfen. Anders als der Rest des Kuratoriums sind die von der Community gewählten Mitglieder durch einen viel gründlicheren Auswahlprozess gegangen und sollten nicht so leicht entfernt werden können.
Abel Lifaefi Mbula (BamLifa)
Es ist klar, dass ein Mitglied, das ein schweres Vergehen gegen den the Code of Conduct begeht das Kuratorium zu verlassen hat. Aber damit ich diese Aktion unterstützen könnte, müssten folgende demokratische Prozesse eingehalten werden:
  • Benachrichtigung des Mitglieds,
  • Anhörung von ihm (schriftlich oder anders),
  • Treffen der endgültigen Entscheidung
Falls das Mitglied tatsächlich entfernt wird, unterstütze ich eine Nachwahl für ein neues Mitglied. Das entfernte Mitglied darf dabei nicht kandidieren. Es muss mit einer erneuten Kandidatur bis zur nächsten regulären Wahl warten.


Größe und Aufgabenbereiche der Foundation

 

Weil eine Deiner Hauptaufgaben die Kontrolle der Foundation ist, wie würdest Du beurteilen wollen, ob die Größe der Foundation und seine Ausgabenpolitik mit den dadurch gewonnenen Vorteilen für die Mission und die Community in Einklang steht? Wie ist Dein Standpunkt bezüglich vorgegebener fester Ziele für das Budgetwachstum? Was sind Deine Erwartungen an eine gut arbeitende Geschäftsführerin und damit die Foundation, und wie willst Du beurteilen, ob dies in einer effizienten Art und Weise erreicht wurde?

Basierend auf Fragen von denny und Guy Macon
Chris Keating (The Land)
Ich werde dies in ein paar Unterfragen aufteilen - Entschuldigung für die Länge.

Was ist die richtige Größe der WMF? Es gibt ein großes Potential für die Bewegung mehr zu erreichen - Qualitätsverbesserung bei den großen Projekten, das Befüllen von ganzen Bereichen des Wissens, die aktuell schlecht vertreten sind, Wikimedia zum Mainstream in den Kulturorganisationen machen, mit Sprachen und Communities arbeiten, mit denen wir bisher kaum Berührung hatten, das erstmalige Editieren leicht und zum Vergnügen machen, erfahrenen BenutzerInnen mächtige Werkzeuge für den Kampf gegen Vandalismus und Interessenkonflikt-Schreiben geben....ich könnte weiter fortfahren. Die WMF ist nicht so aufgestellt, das sie in all diesen Bereichen selber arbeiten kann, aber sie kann eine Unterstützerrolle übernehmen. Also kann ich durchaus einen Spielraum für künftiges Wachstum sehen.

Was ist die richtige Wachstumsgeschwindigkeit für die WMF? Ich habe nicht genug Hinweise um eine Prozentzahl zu nennen. Die WMF kann allerdings nicht eine "move fast break things"-artige Institution sein, und sie benötigt die Zeit, um sicherzustellen dass ihre schwer gewonnene organisatorische Erfahrung nicht in Vergessenheit gerät. Also sollten wir keine Tech-Startup-Wachstumsraten anstreben.

Wie werde ich die Pläne der WMF prüfen? Durch viel Fragen stellen. Ich habe die Erfahrung sowohl von der Prüfung der Wikimedia UK als Kurator, als auch die von anderen Partnern im FDC-Prozess. Ich sehe mir die Klarheit der Strategie an, wie gut der Plan ausgearbeitet wurde und zur Strategie passt, ob die Metrik mit dem überein stimmt, was erreicht werden soll, ob die Ressourcen angemessen sind, ob es Anzeichen für einen Lernprozess aus vergangenen Erfolgen und Fehlern gibt, welche Projekte oder Arbeitsbereiche geschlossen wurden und warum, gibt es ein Gleichgewicht zwischen bewährten und experimentellen Aktivitäten. (unter anderem)

Wie transparent sollte die WMF sein? Ich glaube, dass das Bewerten der Pläne der WMF durch den FDC und die Community unerlässlich ist. Ich bin froh, dass die Finanzen im Annual Plan 2017-18 klarer sind als letztes Jahr. Ich möchte allerdings, dass dies noch detaillierteren wird und es mehr Einsicht gibt, was in den verschiedenen Einzeletats passiert, um die Qualität der Prüfung noch zu verbessern. Wir budgetieren z.B 918.000$ für Anwaltsgebühren. Ich bezweifle nicht, dass es dafür eine gute Begründung gibt, aber ich würde schon gerne etwas mehr darüber wissen, wofür das ausgegeben wird. Falls ich Kurator würde, würde ich dies fragen, aber es sollte nicht nur das Kuratorium sein, das bei solchen Fragen beteiligt wird.

Wie werde ich die Leistung der GF bewerten? Ich habe mit 3 verschiedenen GFs bei Wikimedia UK gearbeitet (zwei permanente und eine Interim), mit einer direkt zusammengearbeitet als ich den Vorsitz hatte, ich habe also diesbezüglich einige nützliche Erfahrung. Ich möchte sicherstellen, dass das Kuratorium (durch den Vorsitz) eine grundlegend gute HR-Strategie fährt: reguläre Abgleiche mit der GF, und formelle Bestandsaufnahmen und Zielsetzungen. Meine eigenen Eindrücke von den Möglichkeiten einer GF werden vor allem dadurch geformt, dass ich sorgfältig darauf achte, wie sie ihre Pläne präsentiert, mit den Angestellten und Stakeholdern umgeht, und auf Schwierigkeiten und Herausforderungen reagiert. Je erfahrener ich werde, desto mehr vertraue ich meinem Bauchgefühl bei einigen dieser Dinge.
Milos Rancic (millosh)
Die allgemeine Frage nach der Größe der Foundation ist leicht zu beantworten. Wir wissen, dass eine Anzahl kleiner Systeme widerstandsfähiger ist als ein großes. an deren Stelle. Idealerweise ist selbst die WMDE schon zu groß für unser Ökosystem, ganz zu schweigen von der WMF selber.

Das ist allerdings nur die Theorie. In der Praxis gibt es keinen politischen Willen die großen Wikimediaorganisationen aufzuteilen, und die einzige sinnvolle Maßnahme, die wir ergreifen können, ist daran zu arbeiten, den möglichen Schaden durch ernsthafte Fehlfunktionen der WMF und anderer großer Organisationen zu verhindern.

Es gibt zum Beispiel, dank der Arbeit von Wikimedia Deutschland, ein anderes technisch kompetentes Zentrum. Es wäre allerdings gut, wenn weitere Partner Teile der Softwareentwicklung übernehmen würden, nicht nur wegen der speziellen Software selber, sondern wegen der langfristigen Stabilität der Bewegung, um notwendige Ressourcen für die Softwareentwicklung aufzubauen. Ein nicht-technisches Beispiel wäre es, wenn ein Partner aus den reichen Ländern an der internationalen Reichweite arbeiten würde.

In Bezug auf die Finanzdetails würde ich es begrüßen, obwohl ich definitiv Ahnung habe, den Vorschlag und die Begründung der genauen Zahlen den Profis überlassen.

Es ist offensichtlich, dass exponentielles Wachstum nicht nachhaltig ist, aber wir sind nicht in der Phase des exponentiellen Wachstums seit mindestens ein paar Jahren.

Aber was unterscheidet einen beliebige Zahl von 20% von anderen beliebigen Zahlen wie 10%, oder 27,87% oder 17+8.43i? Offensichtlich ist 27.87% mehr als 10%, und 17+8.43i ist in unserem Zusammenhang nicht sehr brauchbar, aber was bedeutet das genau für die Foundation, was bedeutet es für einen kleinen Partner, was bedeutet es für unsere Bewegung? Ich glaube nicht das wir mit genügend Daten und Erfahrung arbeiten.

Die WMF GF hat zwei wichtige Funktionen: (1) Als GF der Organisation, an die normale Massstäbe angelegt werden können; und (2) als de facto Spitzenkraft der Bewegung. In Bezug auf zweiteres ist die allgemeine Zufriedenheit aller Stakeholder der Bewegung zur Leistungsbilanz der GF zugerechnet werden.
Dariusz Jemielniak (Pundit)
Ich denke, die Funktion des Kuratorium ist as Wachstum der WMF zu überwachen, und das FDC unterstützt as Kuratorium bei dieser Aufgabe. Ich denke ein Budgetwachstum von über 20% wäre im Fall einer Organisation wie der WMF definitiv gefährlich und möglicherweise ungesund (außer es gibt einen klaren Bedarf an einem lebenswichtigen Projekt oder Investition). Ich glaube, dass die WMF sogar Spielräume für Kostenreduktionen hat – und es werden bereits Anstrengungen in der Richtung unternommen.

Meine Erwartungen von einer gut-leistenden Geschäftsführerin sind ziemlich die normalen für eine solche Position: Als Kuratoriumsmitglied werde ich unsere externe Leistungsbilanz beurteilen (z.B. werde ich Daten über unsere Leser- und Autorenschaft verlangen usw. alles im Vergleich zum letzten Jahr und ausgewertet), und auch die interne Leistungsbilanz (Mitarbeiterzufriedenheit, Entwicklung der Personalprozesse, Finanzen, legale Bedrohungen usw. – eine der Dinge, die gefehlt haben, und bei dessen Einführung ich hoffentlich geholfen habe, sind bestimmte Verfahren um Bedenken auszudrücken). Weil ich as schon getan habe, sowohl als Kurator als auch als GF (6 Jahre bei einer NGO im Soros-Netzwerk) weiß ich, was mich erwartet.

Eine Sache, die ich für wichtig für das Kuratorium erachte, ist, es nicht der GF und den Führungskräften die Diskussion zu überlassen – insbesondere wenn sie gute Leistung bringen besteht die Gefahr, dass sie die Aufmerksamkeit und Prioritäten des Kuratorium kapern (wohlwollend gesagt ist dies eine vernünftige Reaktion in ihrer Funktion). Als erfahrener Organisationsforscher bin ich in der Lage diese Fallen zu vermeiden und aus der synergetischen Zusammenarbeit zwischen Kuratorium und Führungskräften Nutzen zu ziehen.
James Heilman (Doc James)
Anhaltendes exponentielles Wachstum ist keine realistische Möglichkeit. Als ich im Kuratorium war unterstützte ich eine Stabilisierung der Ausgaben auf dem aktuellen Niveau. Während Lisa Gruwell und ihr Team das sich um die Spendenwerbung kümmert äußert begabt sind wollen wir nicht des Wohlwollen unserer SpenderInnen aufbrauchen. Ja, mit aggressiveren Botschaften könnten wir mehr Geld aufbringen, aber wir kämpfen nicht darum, die Wikipedia online zu erhalten. Es ist für uns wichtiger völlig ehrlich in unseren Spendenbotschaften zu sein als mehr Geld zu bekommen. Das Wohlwollen werden wir behalten wenn wir unsere gute Arbeit fortsetzen.

In Bezug auf harte Zahlen hat das FDC ein Wachstum von 20% vorgegeben, aber das scheint ein wenig zu hoch bezüglich des WMF. Ich kann mir kaum eine Situation vorstellen, in der die Foundation eine Budgeterhöhung benötigen würde, die größer ist. Mitarbeiter benötigen eine Zeit der Akklimatisierung. Für ein größeres Wachstum als 15% sollte eine Community-Diskussion erforderlich sein.

In Bezug auf die Evaluation von der GF und der Foundation müssen viele Aspekte betrachtet werden. Einige davon sind Mitarbeiterengagement, Austrittsinterviews, Mitarbeiterwechselraten und die Wirksamkeit und Leistungsfähigkeit unserer Softwareverbesserungen. Es sollte auch auf unseren Dialog mit der weiteren Welt, wie der Presse und der Öffentlichkeit geachtet werden. Baut unsere GF eine kollaborative Umgebung auf, die eine Beteiligung derjenigen aus der weiteren Bewegung und von anderen Organisationen, die unsere Ziele und Werte teilen, ermöglicht?
Abbad Diraneyya (عباد ديرانية)
Es ist ein wenig knifflig mit solchen Dingen wie der Beurteilung der Größe und der Reichweite der Foundation umzugehen, weil solche Dinge irgendwann immer bei einer rein persönlichen Beurteilung enden, und ich kann beim besten Willen nicht behaupten, dass meine Beurteilung notwendigerweise die richtige ist. Aus meiner Sicht sollte die Größe der Foundation flexibel anpassbar an die Bedürfnisse der Bewegung sein, damit neue Stellen aufgrund von Feedback aus der Community ständig geschaffen werden können, während Funktionen, die sich als ineffizient erwiesen haben so schnell wie möglich abgeschafft werden sollten. Das ist allerdings viel leichter gesagt als getan: In der Praxis kann es sehr schwierig sein, dies zu beurteilen und die Beurteilung in Entscheidungen umzuwandeln. Budgetlimits sind auch wichtig, weil die Ausgaben in den letzten Jahren derart stark gestiegen sind, das es möglicherweise nicht nachhaltig ist. Aber solche Limits sollten nicht so streng behandelt werden, das sie die Handlungsfähigkeit der Foundation einschränken. Budget geht nicht nur um Tabellen mit Zahlen, es geht darum, was jedes Investment unserer Bewegung zurück bringt, und sollte sorgfältig so geleitet werden, dass niemals ein erfolgreiches Projekt nur deshalb behindert wird, weil so ein wenig bessere Ertragszahlen am Jahresende vorliegen (die dann möglicherweise einem viel geringeren Nutzen im nächsten Jahr zugute kommen).
María Sefidari (Raystorm)
Ich denke es gibt definitiv eine Obergrenze wie viel Geld eine Organisation abschöpfen kann. Abgesehen davon sollte die Foundation nicht zu starr und statisch sein - wenn sich eine Gelegenheit ergibt, sollte die in der Lage sein sie zu ergreifen. Letzten November hatten alle amerikanischen gemeinnützigen Organisationen einen spürbaren Anstieg an Spenden nach den amerikanischen Wahlen und waren in der Lage ihre Budgetziele nicht nur zu erreichen, sondern zu übertreffen, und das in einer kürzeren Zeit als üblich. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass dies im nächsten November wieder geschehen wird - es kann eine einmalige Situation sein. Nun ja, die Foundation entschied, die Gelegenheit zu nutzen um für einige spezielle Zwecke zusätzliche Mittel einzuwerben - z.B. für die Stiftung, ein Cashing-Center in Asien, die Anti-Bedrohungs-Initiative und die Bewegungsstrategie, stellte dies dem Kuratorium zur Zustimmung vor und in dem Augenblick, als die Mittel für die Initiativen aufgebracht waren, hat die Foundation die Spendenkampagne gestoppt. Ich denke, es ist wichtig etwas Freiheiten zum Ergreifen von Möglichkeiten in einer rücksichtsvollen und vernünftigen Weise zu haben. Letztendlich bleiben unser öffentlich diskutierter Jahresplan und das Budget, das wir mit den Communities verhandeln, die beste Art und Weise unsere Ausgaben zu managen.

In Bezug auf die Geschäftsführerin - der Personalausschuss innerhalb des Kuratoriums arbeitet mit der GF und sie bestimmen gemeinsam die Ziele für die GF und überprüfen deren Erreichung während des Jahres. Auf diese Weise werden die Erwartungen von beiden Seiten vom Start weg klar gesetzt.
Peter Gallert (Pgallert)
Ich halte diese Diskussionen über Wachstum für fehlgeleitet. Die WMF hat keine Aktien oder Wettbewerber, warum also brauchen wir Wachstum? Sollte es jemand in der Foundation geben, der ständig überarbeitet ist, so benötigt der eine Kollegin oder einen Assistenten. Aber Wachstum als solches ist nicht unser Ziel. Ehrlich gesagt habe ich als Autor ein wenig Angst vor einer ständig wachsenden WMF, weil das bedeutet, das mehr Menschen nachweisen müssen, dass ihre Anstellung dort einen Sinn ergibt. Mehr Leute, die Projekte aufstellen, die wir, die AutorInnen weder wollten noch brauchen. Als Kuratoriumsmitglied werde ich sehr sorgfältig jeden Plan zur Expansion überprüfen, insbesondere wenn es um Bereiche geht, die nicht augenfällig zu der Bewegung passen (Knowledge Engine, falls es ein Beispiel braucht). Eine Geschäftsführerin muss die WMF vorwärts bringen. Ich glaube ein guter Platz um fortzufahren von da, wo wir sind ist es, das Kapital, das wir schon besitzen zu entwickeln, also das Personal der WMF. Bislang ist der Personaldurchsatz schlicht abstoßend. Die WMF muss eine Firma werden, für die talentierte und engagierte Leute arbeiten wollen---und bei der talentierte und engagierte Leute bleiben wollen.
Yuri Astrakhan (yurik)
Jedes Projekt, dass sich nicht anpassen kann, ist dazu verdammt zu stagnieren oder unterzugehen. In den letzten paar Jahren haben mir viele AutorInnen gesagt, dass sie selten irgendwelche Änderungen aus der WMF sehen. Die Möglichkeiten der Seite bleiben die gleichen, die Werkzeuge für die AutorInnen verbessern sich nicht, die Seite bleibt festgefahren im 20. Jahrhundert. Während es bedeutende Arbeit wie Wikidata gab, zeigt der allgemeine Eindruck in der treuesten Autorencommunitiy die Notwendigkeit zu Änderungen bei der WMF auf. Wir können Jahre damit zubringen diese Seite aufzupolieren, aber es fühlt sich an als ob die Innovationsrate in den letzten Jahren deutlich abgenommen hat. Das beste Maß des Erfolgs ist eine Verbesserung des Eindrucks und die AutorInnnenbindung.
Abel Lifaefi Mbula (BamLifa)
Lasst mich versuchen ein paar Antworten zu den oben gestellten Fragen zu geben:
  • Die Größe der Foundation und seine Ausgaben: Ich denke, wir müssen unseren Gedanken mehr auf das Ergebnis konzentrieren als auf die Größe der Foundation selber. Wenn wir die Bedürfnisse der Bewegung mit deutlichen Ergebnissen befriedigen können, und dabei nicht viel Geld ausgegeben wird, ist das das beste.
  • Budgetwachstum: vorab benannte und feste Grenzen beim Budgetwachstum sind eine gute Sache; aber sie müssen flexibel sein, denn unsere Bewegung ist eine wachsende (und ihre Ausgaben müssen das auch sein).
  • Leistungsstarke GF: Eine meiner Aufgaben ist die Aufsicht über die Foundation. Ich werde sorgfältig auf die Pläne der GF achten und wie sie umgesetzt werden.


Wikimedia als eine globale Bewegung

 

Die Wikimedia-Bewegung ist ein globales Ökosystem aus Freiwilligen, LeserInnen, Projekten, lokalen Organisationen, regionalen Kooperationen, Komitees, Partnern usw. Die Wikimedia-Foundation ist wichtig für dieses Netzwerk. Was würdest Du in dieser vernetzten Landschaft in den nächsten drei Jahren ändern wollen? Wie würdest Du festlegen wollen, welche Rechte, Rollen und Verantwortlichkeiten die verschiedenen Wikimedia-Einheiten haben sollten, und wie würdest Du die Umsetzung dessen unterstützen?

Basierend auf Fragen von Aegis Maelstrom und Seddon
Chris Keating (The Land)
Mein Fokus liegt darauf, die vorhandenen Strukturen besser zu machen, nicht so sehr bei der Neuerfindung von Communityfunktionen. Falls jemand leidenschaftlich der Meinung ist, neue Strukturen wären lebensnotwendig für die Wikimedia-Bewegung, um ihr Potential auszuschöpfen, würde ich sicherlich sorgsam zuhören, aber so etwas ist ziemlich weit am unteren Ende meiner Prioritätenliste.

Was würde ich also gerne sehen? Ausgerichtet an einigen meiner anderen Antworten:

  • Die WMF hört zu, berät sich und arbeitet als Pertner mit den Communities und Partnern, und nötigt denen nicht die eigene Vision auf - in Fortsetzung mit den großen Fortschritten in diesem Bereich in den letzten Jahren
  • Mehr Zeit darauf verwenden, die Fähigkeiten der Ehrenamtlichen in Online- und Offline-Führungspositionen zu entwickeln
  • Ein größeres und fundierteres Netzwerk institutioneller Partner aufbauen. Viele Partner haben in diesem Bereich großartige Arbeit geleistet, aber es gibt noch viel mehr zu tun.
Milos Rancic (millosh)
Ich habe keine Zweifel an den Chancen etwas wichtiges innerhalb der Kuratoriums zu verändern. Die sind so gering, das wir uns lieber nicht selber etwas vormachen sollten.

Allerdings sind Veränderungen innerhalb des Kuratoriums nicht gleichbedeutend mit Veränderungen innerhalb der WMF oder der Bewegung. Und auch wenn das Kuratorium nicht nennenswert verändert werden kann, sowohl die WMF als auch die Bewegung können es, es ist offensichtlich dass die Möglichkeiten zur Veränderung außerhalb der Kuratoriums liegen.

Das wichtigste das ich während dieser Amtszeit sehen möchte ist die politischen Stellungnahmen der Community und die politischen Stellungnahmen der MitarbeiterInnen [der Wikimedia-Organisationen].

In der Funktion als Wikimedianer mit ausreichend Unterstützung der Community um als Kurator gewählt worden zu sein (nicht in meiner Funktion als Kurator!) würde ich die Verantwortung dafür übernehmen, die Community zu Stellungnahme über ihren politischen Willen zu führen.

In Bezug auf die politische Stellungnahme der MitarbeiterInnen der Wikimedia Foundation nud andere Wikimedia-Organisationen würde ich die MitarbeiterInnen dabei unterstützen, die eine Partnerorganisation gründen wollen, die ihre Interessen vertritt.
Dariusz Jemielniak (Pundit)
Eine meiner frühen Untersuchungen in Common Knowledge? waren die Führungskonflikte zwischen der WMF und den Partnern. Ich glaube, die meisten dieser Spannungen sind inzwischen beseitigt, aber es gibt noch immer gelegentliche kulturelle Fehlkommunikation und Missverständnisse. Die Eigentümerschaft an den Ressourcen ist immer ein Thema. Soll die WMF die Spendenkampagnen in den verschiedenen Projekten in verschiedenen Sprachen machen? Sollen die Partner große lokale Spendenkampagnen organisieren, wenn sie dazu in der Lage sind, und wie soll das eingeworbene Geld am besten zum Nutzen der Bewegung eingesetzt werden?

Ich glaube das ein Leitungsgremium das uns fehlt eine Art Partnerforum für Diskussionen mit der WMF ist, falls diese das wünschen. Die WMF ist die größte Organisation unserer Bewegung, aber nicht die einzige – und wir sollten in der Lage sein eine Plattform für Diskussionen über die Aufteilung der Verantwortlichkeiten zu haben.

Ich würde auch einen größeren Fokus auf den Wikimedia-Graswurzelorganisationen begrüßen, und eine klarere Trennung zwischen den "professionellen" großen Organisationen (wie die WMF oder WMDE und einge große Chapter) gegenüber den "leidenschaftsgetriebenen" kleineren (ich habe das in Anführungszeichen gesetzt, denn ehrenamtliche Arbeit wird oft sehr professionell gemacht, und viele Angestellte sind stark leidenschaftsgetriebenen). Insbesondere für die letzteren brauchen wir mehr guten Methodenaustausch und Ideenverbreitung, und auch eine beständige Unterstützung für die Motivation (es kann z.B. sehr entmutigend sein wenn es zu viel Papierkram auszufüllen gibt – allerdings ist unser Förderteam normalerweise sehr zuverlässig und hilfsbereit).
James Heilman (Doc James)
Einige meiner größten Erfolge als Wikimedianer habe ich durch Zusammenarbeiten mit anderen Partnern der Bewegung, inklusive der WMF, erreicht. Ich glaube stark daran, dass wir am meisten mit Zusammenarbeit erreichen. Verschiedene Individuen und Organisationen haben unterschiedliche Fachkenntnisse. Wir brauchen mehr Vertrauen und wir brauchen mehr Kommunikationskanäle um dies zu erreichen.

Eine unglaublich erfolgreiche Gruppe innerhalb der WMF in Bezug auf die Communitybeteiligung ist das Community Tech Team. Ich würde das Team gerne ausgeweitet sehen (auch wenn ich als Kurator weiß, dass ich dazu nicht die Kompetenz habe dies umzusetzen).

Die Bestimmung von Funktionen und Bewegungsteilen ist etwas, dass die Bewegung selber durch eine gemeinsame Diskussion festlegen sollte. Ich hoffe, dass dies Teil des Strategieprozesses sein wird. Das Kuratorium entscheidet solche Dinge nicht, und sollte es auch nicht, selbständig. Wie ermöglicht die WMF eine solche Diskussion? Durch die Unterstützung eines bewegungsweiten Strategieprozesses, der gerade läuft.
Abbad Diraneyya (عباد ديرانية)
It is pretty hard to combine all my views about the future of the movement here, so I will try to build my answer around one theme that, although rarely addressed, I do consider crucial for the future of Wikimedia, which is about approaching community issues in a more effective manner.

During the past 15 years, Wikimedia movement has grown, and continues to grow, to a huge global community that combines dozens of thousands of people from all sorts of backgrounds. Hence, according to my vision, what the movement should be most concerned about for the next several years is understanding and positively responding to this massive growth rather than getting constantly caught in little loud complaints. To be more specific, I believe that, right now, the vast majority of our community has never been represented or heard of in any of the crucial movement’s discussions. That is for a simple reason: most of the people who are usually talking, suggesting or complaining are almost always members of active affiliates or Meta-wiki users who have been on the movement for way too long to be concerned with mere wiki pages, while the normal users, contributors and even sysops of smallers wikis (who are doing most of the actual work) are never there to participate neither provide their opinion on any of the movements critical matters.

It could be relatively hard to work around this problem since, potentially for the most part, individual contributors voices are not just missing because they do not get reached out, but also because they do not care enough to participate in any discussions on the movement’s scale in the first place. However, this is not, by any chance, to be considered as their fault. The typical wiki contributor is just a volunteer who is willingly giving up little bits of his or her precious time to perform small but very useful tasks, so they cannot, and should not, be asked to keep up with all of the movement wide issues that do not even remotely relate to their work. The solution for this is not to seek out those contributors to get involved in our major matters, such as the Strategy discussion, but to offer them a direct and straightforward channel to express their most important ideas, worries and concerns for the future. This could not be very easy to do, but it might be a much more effective approach to gain the community’s feedback than to focus all our efforts on solving problems that solely matters to the top one percent of our entire community.

Why do I think this is a very important thing to address? Because, if the movement shall ever keep on growing and succeeding in the future, the only possible way would be to keep recruiting new contributors and community members. However, if we only want to be concerned with what our most elite members think of the movement, then we are not ever going to understand the kind of problems that is hindering fresh, young or underrepresented people from joining our movement and bringing us the new blood that we desperately need.
María Sefidari (Raystorm)
Ich möchte, dass die Wikimedia-Bewegung ein Netzwerk bereitstellt in dem jede Stimme gehört wird.

Einer der Gründe für den aktuellen Strategieprozess für die Bewegung, in dem wir aktuell vertieft sind, ist eine sehr gute Momentaufnahme davon zu erhalten, wo unsere Bewegung gerade steht - Darum ist es von größter Bedeutung so viel wie möglich Teilnahme zu bekommen aus allen Projekten, Communities, Partnern usw. Sobald wir ein angemessenes Bild unserer Stärken und Schwächen haben können wir bestimmen, wie wir Chancen maximieren und Bedrohungen minimieren können - sowohl von innen als auch von außen. Aber etwas, was ich begrüßen würde, wäre eine Entwicklung der WMF weg von einer Elternorganisation, und der Partner weg von ihrem abhängigen Status. Ich würde gerne mehr internationale Netzwerke entstehen sehen, wie die Iberocoop oder CEE. Aber was ich wirklich gerne sehen würde ist, wenn alle gemeinsam stehen. Wenn wir eine 15-Jahres-Strategie bekommen, wissen wir, was unsere Ziele sind - und jeder kann gemäß den Prioritäten arbeiten, die sich aus den verschiedenen Kontexten und unterschiedlichen Wegen ergeben.

Ich sehe die Foundation und die Partner definitiv als Werbeträger für die internationaler Kooperation für einen gemeinsamen Zweck. Wir haben AutorInnen, LeserInnen und viele Partner in fast allen Ländern der Welt. Das ist eine fantastische Gelegenheit um eine große Wirkung zu erzielen, wenn wir uns ausrichten und koordinieren. Wir müssen auch in der Lage sein außerhalb unseres Wikimedia-Ökosystems zu gehen, und mit anderen Bewegungen zusammenarbeiten, sehen, was wir von ihnen lernen können. Auch dies kann in einer deutlich strukturierteren und koordinierteren Weise geschehen - und mit einem sehr globalen Ansatz.
Peter Gallert (Pgallert)
Diese Strukturen sind über die Jahre gewachsen. Ohne besonders dringliche Notwendigkeit würde ich sie gar nicht ändern, und die Rolle des Kuratoriums kan sowieso nur sehr indirekt sein. Zur zweiten Frage, alle Einheiten von Ehrenamtlichen sollten den Platz einnehmen, den sie haben wollen. Wenn as, was sie wollen, mit der Mission überein stimmt, verdienen sie die Unterstützung der Bewegung. Auch hier können Kuratoriumsmitglieder nur indirekt einbezogen sein.
Yuri Astrakhan (yurik)
The primary feedback I heard is that community members feel they are not being heard, and that their needs/requests are not being addressed. While I might not have as much knowledge about the social and financial aspects of the WMF-chapter interactions, the fact that “Community Tech” team was introduced almost as an afterthought after a massive "knowledge-engine-centric" restructuring highlights the lack of community-centric approach. I will aim to removing barriers to communication between the board, WMF, and the community. We need to encourage more methods for real community involvement in decision-making of the global movement, including the typically unheard voices from parts of the community that are not usually consulted.
Abel Lifaefi Mbula (BamLifa)
Wenn wir vorwärts gehen müssen und unser Ziel erreichen ist es eine Verpflichtung eine gute Arbeitsumgebung begründet auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen zu schaffen, einander zuzuhören und zu kommunizieren.

Wir brauchen nicht von Null anzufangen sondern können das Existierende stärken und Strategien entwickeln um es besser zu machen. Hier ist das, von dem ich denke, es würde am besten zu uns passen:

  • WMF: Für mich ist die Funktion der WMF primär die eines Vermittlers oder Schiedsrichters. Sie empfängt (d.h. sie hört zu), behält (Vermächtnisse, Lösungen), gibt weiter (Kommunikation), schlichtet (wenn es Spannungen gibt).
  • Ehrenamtliche, LeserInnen: Sie sind unsere primäre Ressource. Wir müssen alle unser Bestes geben, damit sie sich nicht verloren fühlen.
  • Lokale Organisationen. Ausschüsse, Projekte: Sie sollten so unabhängig wie möglich sein, damit sie ihre Mission erfüllen können. Ich halte nichts von sehr hierarchischen Systemen wie in der Geschäftswelt, denn sie sind kontraproduktiv.
  • Partner und andere: Alle unsere Partnerschaften müssen Transparent sein.


Vertrauensbildung

 

Es gab mehrere Zeitpunkte in den letzten Jahren, in denen die Spannungen zwischen Gruppierungen innerhalb der Bewegung ein Niveau erreicht hatten, in dem eine gute Zusammenarbeit stark behindert wurde. Glaubst Du, dass es dabei Kernprobleme gab, die bis heute bestehen, und wenn ja, wie möchtest Du diese angehen? Wie möchtest Du das Vertrauen zwischen den Teilen der Bewegung verbessern, und warum sollten LeserInnen, SpenderInnen, MitarbeiterInnen, AutorInnen, Affiliatemitglieder, und Unterstützer Dir vertrauen?

Basierend auf Fragen von Effeietsanders und Seddon
Chris Keating (The Land)
Nun ja, die Situation ist deutlich besser als sie mal war. Ich bin 2011 bei Wikimedia UK ins Kuratorium gekommen, genau zu der Zeit des Haifa-Briefs und der folgenden sechs Monate Dauerdiskussionen über Spendenkampagnen und Mittelvergabe. Wir sind weit gekommen seit dem. Auf der technischen Seite bearbeitet die WMF jetzt Wünsche der Community und die Einführung neuer Features deutlich besser als 2014. Und sie behandelt auch die eigenen Mitarbeiter viel besser als 2015.

Wie ich in anderen Antworten schon sagte, sehe ich den besonderen Wert von von der Community gewählten Kuratoriumsmitgliedern auch darin, das wir eine Rolle darin spielen können, Probleme zu vermeiden, zu deeskalieren und zu entschärfen; vielleicht auch still hinter der Bühne.

Grundsätzlich geht es um Macht. Wie ich in meinem Essay zu dem Thema geschrieben habe, hat die WMF große Macht über Dinge, die andere Leute in der Bewegung wichtig finden (Geld, Server, Markenzeichen...). Diese Macht wird durch Vertrauen begründet - die WMF ist die Verwalterin dieser Dinge für die Bewegung, und muss sich wie ein Partner verhalten. Wenn sie das tut, bildet das Vertrauen. Wenn sie den Anschein erweckt willkürlich zu handeln, ohne Rücksicht auf die Sichtweisen der Anderen, zerstört das Vertrauen.

Warum könnt Ihr mir vertrauen? Nun ja, ich könnte alles mögliche darüber schreiben, wie wunderbar vertrauenswürdig ich bin, aber das wird kaum eine Bedeutung haben. Bitte schaut Euch mein Statement an, meine Antworten zu all diesen wunderbaren Fragen, meine Beiträge im Wiki, meine Bilanz im Kuratorium von Wikimedia UK, und bildet Euch Eure Meinung darüber, ob ich integer und ohne böse Absicht handele oder nicht :)
Milos Rancic (millosh)
Fragen wie Warum solltet Ihr mir Vertrauen? sehen für mich wie ein Angriff auf jedermanns Intelligenz aus: Ich werde ein wenig rumlabern warum Ihr mir vertrauen solltet, und dann werdet Ihr mir vertrauen oder nicht. Also: Danke, aber nein, danke!

Auf der andern Seite ist Lodewijks Frage meine Lieblingsfrage, denn sie spricht die Komplexität der Beziehungen innerhalb der Bewegung an.

Ich werde mit dem Mantra Wir sind eine Bewegung! anfangen -- weil wir uns es immer wieder aufsagen sollten, wenn wir auf einen scheinbar unauflöslichen Konflikt stoßen. Nicht nur eine Seite, beide, alle Seiten sollten sich daran erinnern!

Wir können fast gegensätzliche, unterschiedliche Sichten in Bezug auf die [realweltliche] Politik haben, sogar von der Vision unserer Bewegung heute und in der Zukunft. Aber die Kraft der Idee, dass das Wissen für jedermann zugänglich sein sollte, die Kraft der Leute, die dieser Idee folgen, die Kraft unserer Bewegung, diese Kraft macht diese Unterschiede nebensächlich.

Eine Person kann von sich selber nicht sagen eine echter Wikimedianerin zu sein, wenn sie nicht einige kulturelle Schocks erfolgreich überstanden hat während der Erledigung von Wikimedia-Aufgaben -- Online oder Offline. Viele unserer ersten Begegnungen waren eher katastrophal. Aber wir haben sie überstanden und gelernt damit umzugehen. (Ja, insbesondere Du und ich, Lodewijk :) )

Dieser kulturelle Charakterzug ist eine der wichtigsten Stärken unserer Bewegung, und wir sollten sie gut pflegen.

Aber es geht um Kultur, und Misstrauen geht nicht nur um Kultur. Kultur hilft uns bessere Komunikation zu haben und unsere Wunden schneller zu heiklen, aber Misstrauen geht um viel handfestere Dinge: es geht um Missmanagement bei der Kommunikation, um reale oder eingebildete gegensätzliche Interessen.

Die allgemeine Antwort in Bezug auf den "echten Teil" der Vertrauensfragen ist der Fakt, dass diejenigen, die am meisten für die Vertrauensbildung verantwortlich sind diejenigen in einer Machtposition sind. Während es manchmal schwer zu sagen ist wer eine Machtposition hat ist dies in den wichtigsten Fällen offensichtlich. Ja, Kuratoriumsmitglieder haben eine Machtposition gegenüber allen anderen in der Bewegung. Ja, Chapter sind im wahren Leben in einer Machtposition gegenüber lokalen Comunities. Ja, WMF-Mitarbeiter haben eine Machtposition gegenüber der übergroßen Mehrheit der AutorInnen inne. Und ja, uns so weiter ;)

Ganz allgemein gesprochen sollten wir ein System aufbauen um die Macht zu kontrollieren. Wir sollten offen darüber reden, das sollte vermutlich auf einigen Meta-Seiten passieren, auf denen jeder vorbei schauen kann und Themen ansprechen -- nicht nur über Machtmissbrauch, sondern über Macht, die begrenzt werden sollte.

Aber viele dieser Themen sind viel einfacher. Wir können sehr leicht feststellen, dass es eine Zeit gab, in der das Kuratorium schamlos die angenommenen Interessen der WMF versucht hat durchzusetzen, gegen die Chapter, gegen die Community, gegen die Mitarbeiter, selbst gegen einen Mitkurator.

Wir können die Gliederung unserer Bewegung sogar jetzt leicht sehen, während dieser Wahlen: Es ist sehr offensichtlich welcher KandidatIn von welchen Teilen der Community unterstützt wird. Das wird allerdings nirgends explizit gesagt. Wir leben in einem Zustand, in dem zwar "jeder" mehr oder weniger alles weiß, aber "niemand" bereit ist darüber offen zu reden.

Das ist so, weil nicht alle Stimmen sich ausgesprochen haben. Nicht alle Teile der Bewegung sind in der Lage sich klar auszudrücken, in angemessenem Verhältnis zu ihrem Beitrag zur Bewegung gehört zu werden.

Diejenigen in Machtpositionen sollten verstehen, dass es in ihrem Interesse ist die organisierten und ausformulierten Stimmen derer zu hören, die bislang noch nicht in dem Dialog vertreten sind, denn unterrepräsentierte Stimmen führen zu Misstrauen und als Konsequenz zu Fehlfunktionen.

Wie kann das gelöst werden? Organisatorischer Ausdruck von nicht organisierten Teilen der Bewegung würde in jedem Fall sehr helfen. Wir könnten das allerdings schon anfangen lange vor dem Ende des prozesses: Lasst uns anfangen offen zu reden! Lasst uns nicht die wirklichen Themen auslassen! Lasst uns zusammen nachdenken, wie wir die wirklichen Themen, die uns und unsere Mitwikipedianer stören, ansprechen können! Lasst uns sie ansprechen!

Ich bin sicher dass eine Öffnung der Diskussion und das Aufzeigen, dass das Ansprechen der Themen in einem angemessenen Tempo erfolgt -- sofort die Spannungen und das Misstrauen verringern würde.

Aber, nochmal: Wenn wir in eine Konfliktsituation kommen möchte ich jeden darum bitten die Kultur zu benutzen und die Probleme zu überwinden: Wir sind eine Bewegung!
Dariusz Jemielniak (Pundit)
Einige der Spannungen kommen von dem grundlegenden Design her - alle Organisationen haben Spannungen bezüglich der Mittelverteilung, in unserem Fall gab es diese Spannungen innerhalb (der WMF) und außerhalb (auch mit den Partnern). Allerdings glaube ich dass eine Menge der Spannungen gemildert werden können - es gibt zum Beispiel viel mehr Vertrauen zwischen unseren Schlüssel-Stakeholdern. Unsere Führungskrise war ein schwerer Schlag für das interne Vertrauen, und die Autorität der Kuratoriums hat gelitten. Ich glaube dass ich durch mein Handeln in diesem Chaos, sowohl intern (im Kuratorium und in der Foundation) als auch extern (durch Kommunikation mit unserer Community insgesamt, auch gegen expliziten Druck dies nicht zu tun), nachgewiesen habe, dass ich die Integrität und Stärke besitze unter hoher Anspannung Leistung zu bringen. Ihr solltet mir vertrauen, weil ich gezeigt habe, dass ich meinem Weg auch gegen heftigen Widerstand folge. Ihr könnt mir auch vertrauen, weil ich Vertrauenspositionen in anderen Organisationen hatte (ich habe in diversen anderen Kuratorien gesessen, ich war Mitglied eines Beratungsausschusses des Wissenschaftsministeriums, erst kürzlich wurde ich in den Ethikausschuss der Polnischen Akademie der Wissenschaften berufen), aber die Geschichte spricht besser über sich selbst.
James Heilman (Doc James)
Einige der vergangenen Probleme entstanden aus mangelhafte Kommunikation. Andere dadurch, dass eine Gruppe ihre Autorität innerhalb der Bewegung vergrößern wollte. In manchen Fällen stiegen die Spannungen, weil es echte Probleme gab, mit denen umgegangen werden musste. Wir haben kulturelle Normen und Verfahren in der Wikimedia-Bewegung, und von allen Partnern der Bewegung, inklusive der WMF, wird erwartet, diese einzuhalten. Als Kuratoriumsmitglied werde ich helfen sicherzustellen, dass dies auch passiert.

In Bezug auf Vertrauen bin ich selber Leser, Spender, Autor, und Mitglied eines pertners. Meine Arbeitsliste erzählt sowohl von meiner Hingabe als auch meiner Vertrauenswürdigkeit. Als Mitarbeiter vor anderthalb Jahren Themen ansprachen habe ich sowohl zugehört als auch ihr Anliegen ernst genommen. Ich kam zu meinem letztlichen Schluss nachdem ich mich umfangreich über die Themen informiert habe. Die, die mich kennen, wissen, dass ich eine ethische Entscheidung treffen werde.

Ich bin finanziell völlig unabhängig von der WMF. Als ich das letzte Mal im Kuratorium war, habe ich alle meine Reisekosten selber gedeckt, und plane das auch künftig so zu halten. Außerdem habe ich meine Wikimaniateilnahmen immer persönlich bezahlt um die Stipendien für diejenigen zu bewahren, die sie eher benötigen.
Abbad Diraneyya (عباد ديرانية)
Es gibt verschiedene Wege auf denen das Vertrauen zwischen der Community, den Partnern und der Foundation hergestellt werden könnte, und jeder von uns wird eine andere Sichtweise darauf haben. Mein persönlicher Ansatz ist, dass die Schlüssellösung für Vertrauen Kommunikation ist.

When communication is present, everyone should be feeling much more comfortable, as long as there is a permanent channel where people can convey their concerns, suggestions and hopes for the future so that someone can here them out. Such channels could include a periodic discussion where members of the movement can express their feedback about the Foundation’s work: something along the lines of Strategy discussion but on smaller scale, as well as surveys and community wishlists. Communication between the Foundation and the community has been getting better in the past few years, but it could be made even more open. However, the challenge in this case might shift from hearing out the wishes and constant requests the community expresses to meeting them effectively, a problem which we might have to figure out ways to deal with.

I also believe transparency to be another key issue with trust. If the Foundation is not truthful, sincere and absolutely honest towards the community terrible problems could arise, as we have seen nearly a year ago, before the appointment of the current Executive Director. There is no reason for critical, serious information to be ever hidden from the broader movement unless there are unavoidable legal, security or other very specific consequences that make it impossible to release them publicly.

Even though transparency is essential, we might as well view as just another side of communication: since a truly open communication process is transactional conversation where each side receives information and shares feedback constantly with the others.
María Sefidari (Raystorm)
Im Kern ist das Problem eins von Vertrauen und Zusammenarbeit.

For the longest time we worked in a paradigm of one country, one affiliate. It was the simplest way but not necessarily the most interesting regarding our mission. Relying on only one kind of supported group of wikimedians created a single point of failure per country, which was not exactly ideal. It became apparent it was limiting our ability to push forward our Mission, and there were calls to expand the models of affiliation. We had to figure out how to foster innovation and different initiatives. We learned it was problematic for volunteers to create an association just to get brand recognition and resources for their projects. When I was a member of AffCom we sought to give an answer to this with the creation of the new models of affiliation, particularly the user groups. This doesn't mean that the current user group model is a goal. It's also work in progress, and AffCom has been receiving input from user groups themselves asking to review some aspects. We must be sure that the model promotes cooperation, and prevents competition as much as possible. But as user groups thrive, we need to shift from a exclusivity paradigm to a cooperation one. Where other affiliates are not viewed as competition for resources and media attention. Many user groups work with no resources and achieve excellent impact for their efforts. I believe if we all get aligned and make it so every Wikimedia organizations feels equal to each other, we will be able to shift and collectively decide, agree and own decisions to focus on specific topics or regions.

How do we get there? Well, just like it took time for people to see chapters as groups that provided high value to the movement, I think we will see the same with user groups as they keep working and thriving. Some attitudes you just have to outlast. But for the most part I believe user groups are on the way to proving their value just like chapters once did - trust takes years - and in the meanwhile AffCom, as a Board advisory committee, has had success dealing with tensions between certain neighbouring affiliates, so I can definitely see them requesting the Board to expand their charter so they can deal proactively with these issues as they arise.
Peter Gallert (Pgallert)
Yes indeed, I think that there are several remaining issues, and that these are detrimental to the health of what we all want to achieve. The dismissal of Doc James without timely explanation and straightforward reasoning is one of them, so the Board itself has contributed to the tensions.

We have created some artificial hierarchies, and they do more harm than good. This starts in the editor community where an admin or steward is "worth more" than an editor. It affects chapters and user groups, the representatives of which are given preference when Wikimedians meet as a movement. It affects meetup and conference organisers who think it is a good idea to sieve out undesired participants. And it affects the Foundation whenever there are things forced down the throat of the editing community for the reason that the Foundation knows better.

In a society of Nobel laureates nobody would empty bins or staff tills. Sooner or later people would die from disease or starvation. In the Wiki world, no-one should elevate themselves or their peers. And instead of 'Board controls the WMF' and 'WMF steers the movement' it is, in my view, 'Board serves the WMF' and 'WMF serves the movement', legal duties of the Board notwithstanding.

I pledge to be open, honest, and responsible. I won't ask for your trust because I haven't earned it yet.
Yuri Astrakhan (yurik)
People will always be in conflict over resource allocation and strategic priorities. That is inevitable, and natural to all movements. We distinguish ourselves by how we deal with disagreements, and the roles we give to all stakeholders.

Tension about resource allocation and strategic movement has resulted in the adjustment of focus from the Foundation’s mission to the stakeholders’ disagreements. This is, to some degree, natural in a growing and changing organization, but it does not have to be the Foundation’s norm.

By allowing a safe space for stakeholders to share their experience and receive validation in the efforts they put forward to the success of the community, I will help the board gather the necessary information to make thoughtful progress in formulating a plan to move forward. By engaging stakeholders in their common objectives and visions of success, I will create a transparent forum with our aims as a priority rather than dissent within the organization. Without our stakeholders (readers, contributors, staff, etc.), we cannot move forward with our mission. For that reason, I will work with the Board to ensure that our stakeholders guide us through projected changes and endorse the trajectory we map out for success.
Abel Lifaefi Mbula (BamLifa)
Wikimedia movement is a great ecosystem, and everybody envies it today. The real matter we have, I think, is about power. To overcome that matter the best answer is transparency. People on the head of the movement must be transparent and inspire confidence of everybody. The confidence is built up over time and we all know that it is difficult to have the confidence of someone at first.
For me, truth be told, being from free/libre world I've its ethics and philosophy where confidence is a key element. In addition, I managed several services or departements and all audit repports are good. I'll do all my best to be more transparent as I can toword community, collegues and parteners.